Mitverantwortung

In der Sekundarstufe bleiben Präsentationen, Reflexion und gemeinsamer Austausch im Unterricht weiterhin aktuell und werden insbesondere hinsichtlich der Präsentationsformen und –dauer erweitert.

Das Schulleben  können Schüler/innen im Schulparlament diskutieren und ihre Wünsche und Ideen zur Verbesserung und Veränderung vorhandener Regeln und Rituale oder auch des gemeinsamen Umgangs mit den Menschen oder den Dingen in der Schule formulieren. Die Verantwortlichkeit für die Geschicke des Schulparlaments und der Gesamtkonferenz erhält einen stärkeren reflexiven Stellenwert, und zunehmend übernehmen die Jugendlichen Organisation oder Mithilfe bei Festen und Feiern der Schulgemeinde. Auch der eigene Schülerkiosk eröffnet Chancen, sich auszuprobieren und in einem Team für die Gemeinschaft zu sorgen.

Jede Lerngruppe delegiert Vertreter/innen ins Schulparlament, was eigenständig von Schüler/innen moderiert wird. Gewählte Vertrauensleute aus dem Schulteam (Erwachsene) stehen dem Schulparlament beratend zur Verfügung und unterstützen bei der Umsetzung und Beschaffung von notwendigen Mitteln. Die Beteiligung in der Schulkonferenz stellt sicher, dass die Schüler/innen Einfluss auf wichtige Schulentscheidungen nehmen können.

In der Sekundarstufe werden weitere Formen der Gemeinschaft entwickelt: Gruppen der Sekundarstufe treffen sich nicht mehr zum Montagmorgenkreis, sondern zu Monatsfeiern. Klassenregeln werden in den Lerngruppen ausgehandelt, in Klassenstunden im Gesprächskreis gemeinsam reflektiert und bei Bedarf wieder verändert.

 

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