Kunstrasen

Dienstag, 25. Juni 2019 ι 18:45 Uhr ι Haus 2 ι Rödgener Straße 72 ι Gießen

 

 

HR-Filmwettbewerb: Wir haben einen Preis gewonnen!

Der Sonderpreis für Inklusion (1.000 Euro) ging an den Film „Endlich wieder Arbeit“ der Sophie-Scholl-Schule in Gießen. Laut Jury wird „dieser überaus humorvolle Beitrag ausgezeichnet, weil er nicht nur technisch gut gemacht und sehr gut gespielt ist, sondern vor allem, weil er einen anderen Blick auf die Arbeitswelt eröffnet. Einen Blick, der den Betrachter auf witzige Weise zu einem Perspektivwechsel anregt.“

Quelle: www.hr.de/presse/der-hr/2019/sechs-hessische-schulen-bei-hr-filmwettbewerb-meine-ausbildung-ausgezeichnet,hr-meineausbildung2019-siegermeldung-100.html

 

Von 60 Beiträgen wurden 17 Videos für das Finale des HR-Filmwettbewerbs ausgewählt. Dabei auch unser Film „Endlich wieder Arbeit“. Nachdem wir über mehrere Wochen im Rahmen des Arbeitslehreunterrichts das Drehbuch geschrieben und die Szenen geübt haben, konnten wir die Dreharbeiten mit Hilfe des Medienprojektzentrums Offener Kanal Gießen professionell abschließen. Unser Film handelt von drei verschiedenen Berufen, deren Merkmale humorvoll und auch gesellschaftskritisch dargestellt werden. Die ganze Gruppe bewies ein hohes Maß an Ausdauer und bis zum Ende große Begeisterung. Dies wurde belohnt: Über die Nominierung haben wir uns sehr gefreut. Aber es kam noch besser: Wir durften an der Preisverleihung im Hessischen Rundfunk Frankfurt teilnehmen und gewannen den Preis für Inklusion. Die Gruppe und die ganze Schule sind stolz darauf, dass wir von nur sechs verliehenen Preisen einen Preis erhalten haben.

Falls Sie nun neugierig auf unseren Film sind, schauen Sie sich diesen einfach auf der Webseite des HRs an: www.hr.de/wissen-plus/wettbewerbe/meine-ausbildung-du-fuehrst-regie/hr-videowettbewerb---meine-ausbildung-gewinner-videos-2019-,gewinner-videos-2019-100.html .

Wir schauen auf eine spannende und erlebnisreiche Zeit zurück und freuen uns sehr, dass die Mühe und Ausdauer der Schüler und Schülerinnen und aller beteiligter Personen so wertschätzend belohnt wurde!

Kristina Emmert

 

 

 

Blick über den Zaun 2019

 

Die Sophie-Scholl-Schule Gießen ist seit 2009 Mitglied im „Blick über den Zaun“, BüZ, einem Verbund von derzeit 135 reformpädagogisch arbeitenden Schulen. Ziel der Zusammenarbeit ist die stetige Weiterentwicklung der Schulen durch wechselseitige Besuche (Peer-Reviews), Tagungen und Werkstätten.

Vom 09.05. bis 11.05.2019 fand die Bundestagung der Vereinigung BüZ in Göttingen statt. Unter dem Motto "Schule als lernende Institution" konnten wir, Nicole Mühlberger und Annegret Roggenkamp, als Vertreterinnen der Gesamtschule viele wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung unserer Schule gewinnen. Unter anderem ging es für uns um die räumliche Ausgestaltung sowie um den Umgang mit Digitalisierung. Außerdem haben die aktuellen Partnerschulen unseres neu zusammengesetzten Arbeitskreises kennengelernt. Wir freuen uns auf den Austausch mit ihnen und damit auf den nächsten Besuch.

Für Interessierte: www.blickueberdenzaun.de

Autorinnen: Nicole Mühlberger, Annegret Roggenkamp

 

 

Zukunftswerkstatt Schulentwicklung der Sophie-Scholl-Schulen

6./7.5.2019

in Grünberg 20 Personen aus 3 Schulstandorten der Sophie Scholl Schulen kamen für 2 Tage in Grünberg zusammen, um in sich gemeinsam mit der Schulentwicklung der Sophie-Scholl-Schulen zu befassen. Einleitend präsentierten die Schulleitungen von Haus I und II in Gießen und aus der Sophie-Scholl-Schule Wetterau, wo sie die Stärken Ihres Hauses und ihres Teams sehen, aber auch, wo Entwicklung dringlich scheint.

Ergänzt wurde diese erste Bestandsaufnahme durch Einschätzungen der übrigen Teilnehmer/innen (Stufenleitungen, Lehrkräfte, Erzieherinnen, Teilhabeassistentinnen) zu den „Top 5 des Gelingens der Sophie-Scholl-Schulen“ und durch die Identifizierung von Themen zur weiteren kritisch-konstruktiven Bearbeitung.

Stolz sind alle auf inzwischen zwanzig Jahre inklusive Bildungsarbeit mit dem reformpädagogischen Konzept der Sophie-Scholl-Schule. Hervorgehoben wurden besonders die für alle Standorte festzustellende Wertschätzungs- und Anerkennungskultur, die Offenheit der Mitarbeitenden für den immer neu notwendigen pädagogischen Diskurs und die Ausstattung mit vielfältigen Materialien und Medien zur selbständigen Arbeit von Schülerinnen und Schülern in Gebäuden und Räumen mit Wohlfühl-Charakter.

Auch wo viel glänzt, gibt es immer Dinge, die es lohnt aufzupolieren und zu renovieren. In diesem Licht arbeiteten die Teilnehmenden in wechselnden methodischen Settings an sechs gemeinsam identifizierten Themenbereichen zur Weiterentwicklung:

  • Reformpädagogisches Grundverständnis
  • Unterrichtsqualität 
  • Pädagogische Konzeption für Schülerinnen und Schüler mit emotional-sozialen Entwicklungsstörungen im inklusiven Setting 
  • Personalentwicklung 
  • Eltern(mit)arbeit 
  • Außendarstellung und Außenwirkung

 

Nach den aus dem Projektmanagement bekannten SMART-Kriterien („spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert“) wurden gemeinsame und standortbezogene Zielsetzungen entwickelt – kein leichtes Unterfangen, wie alle feststellten, aber äußerst vielversprechend für eine konkrete Aktionsplanung und zügige und verlässliche Umsetzung.

Der Arbeitsprozess der Gruppe wurde über zwei Tage durch „Kritische Freunde“ begleitet, die zum Ende der Veranstaltung die auch hier spürbare wertschätzende Atmosphäre, den gemeinsamen Arbeitsprozess und die Ergebnisse positiv reflektierten. Bei allen Teilnehmenden beobachteten sie viel positive Energie für die standortbezogene und auch für die gemeinschaftliche Weiterentwicklung unserer Sophie-Scholl-Schulen:

  • Jeder Schulstandort wird sich zeitnah aus den oben genannten Themenfeldern über vorbereitete, „smart“ formulierte und absehbar zu erreichende Zielsetzungen verständigen.
  • Gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (!) wird die reformpädagogische Stufenkonzeption der Sophie-Scholl-Schule wieder bewusst aufgenommen, weiterentwickelt und für alle Stufen um neue Qualitätsaspekte ergänzt.

 

Wiltrud Thies

 

 

Neue Schulleiterin in unserer Grundschule Gießen ab dem nächsten Schuljahr

Melanie Grzimbke

 

Wir freuen uns, dass wir nach langwieriger Suche nun eine neue Schulleiterin für die Grundschule unserer Sophie-Scholl-Schule in Gießen gewinnen konnten. Am 01.08.2019 wird Frau Melanie Grzimbke als Nachfolgerin von Ralf Schüller, der aus persönlichen Gründen von der Schulleitungsposition zurücktreten möchte, ihr neues Amt antreten.

 

Frau Grzimbke ist vielen an unserer Schule bereits gut bekannt. Sie hat zum einen eine Tochter an unserer Schule, und zum anderen ist sie seit geraumer Zeit sehr engagierte Vorsitzende unseres Fördervereines. Insofern kennt sie die Schule schon länger aus verschiedenen Perspektiven, was für ihre neue Position sicher sehr hilfreich ist.

 

Aber nicht nur ihr Engagement für die Schule als Elternteil hat uns die Entscheidung leicht gemacht, sondern auch ihr fachlicher Hintergrund. Frau Grzimbke ist zur Zeit noch Fachlehrerin an der Alexander-von-Humboldt-Schule, hat aber auch bereits als Vertretung der Schulleitung Führungserfahrung sammeln können. Darüber hinaus ist sie LRS-Beauftragte ihrer Schule sowie Unterrichtsentwicklungsberaterin und Fortbildnerin am staatlichen Schulamt Gießen für Grundschulen in Fach Deutsch. Damit verfügt sie über alle notwendigen Kenntnisse, die sie für die Schulleitung an unserer Schule qualifiziert.

 

Ab August wird Frau Grzimbke als Schulleiterin zur Verfügung stehen. Auch vorher wird sie an einzelnen Veranstaltungen der Schule teilnehmen, um sich schon einzuarbeiten. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit ihr!