Schüler*innen und Lehrer*innen sehr zufrieden

„Mir haben die Vorträge echt gut gefallen. Es war echt informativ“, freut sich ein Schüler aus der 9. Klasse. Sein Mitschüler pflichtet ihm bei: „Man lernt echt viel über die diversen Berufe und darüber, wie es so ist, wenn man arbeitet.“ Ein positives Fazit zogen nicht nur die Schüler*innen der Sophie-Scholl-Schule sondern auch das Kollegium.

140 Schüler*innen aus den Jahrgängen 7 bis 10 der Stufen IV und V informierten sich im Zuge des Berufekarussell in 45-minütigen Einheiten über verschiedene Ausbildungsberufe, die Schülerinnen und Schüler vorher nach Interesse auswählen konnten.

14 Betriebe und Institutionen aus der Region sowie die Berufsberaterin der Agentur für Arbeit Frau Schaffer stellten auf Einladung der Schule den Jugendlichen verschiedene Berufsbilder vor. Dies geschah, wie von den Unternehmen vorgeschlagen, unter anderem durch Filme, Power-Point-Präsentationen, Werkstücke oder praktische Anleitungen.

„Wir haben versucht, das Spektrum breit zu fächern“ erklärte Frau Wagner von proLiberi und zuständig für die vertiefte Berufsorientierung an der Sophie-Scholl-Schule. So wurden neben handwerklich-technischen auch soziale und pflegerische Berufe vorgestellt. Ein weiteres Ziel der Veranstaltung sei es, die Schule mit den Betrieben der Region enger zu vernetzen.

„Wir wollen den Übergang von der Schule in den Beruf gut hinkriegen“ sagte Frau Zimmermann (BSO-AG). „So wurden bereits Schüler*Innen zu Praktika oder Tagen der offenen Tür eingeladen.“

Die einzelnen Gruppen wurden auf maximal zwölf Schüler*innen beschränkt, da man in kleineren Gruppen besser ins Gespräch kommt. „Wir wollen den Schüler*innen auch Berufe näherbringen, die nicht zu den Top Ten Berufen gehören, aber auch Zukunftspotenzial haben. Eine Ausnahme bildete der Vortrag der Bundespolizei mit über 20 Schüler*Innen, da hieran das Interesse besonders groß war.

Die Schüler*innen setzen sich im Vorfeld während der BSO-Tage aktiv mit dem Berufekarussell auseinander. Sie mussten sich vorher überlegen, über welche Betriebe und Berufe sie Informationen wünschen und entsprechende Fragen formulieren und in einer Nachbesprechung ihre Informationen und Eindrücke in den Klassen schildern.

Auch die Betriebe waren sehr zufrieden über das Interesse der Jugendlichen und freuen sich einige von den Schüler*innen während eines Praktikums in ihren Betrieben möglicherweise wieder zu sehen. Auch haben viele Betriebe ihre Bereitschaft signalisiert nächste Jahr wieder zu kommen.